Wir möchten allen vom Krieg betroffenen Familien unsere Anteilnahme aussprechen.

Nachdem in unsere Schule einige Kinder gehen, die der Krieg zwischen Russland und der Ukraine unmittelbar betrifft, weil Sie Verwandte und Freunde in beiden Ländern haben, haben wir heute eine kurze Friedensandacht in der Kirche gehalten. Wir haben über den Wert des Friedens in unserem Land gesprochen und über die Ängste der Kinder, die von Monstern im Dunkeln und dem „Schimpfen“ der Eltern bis zu der Angst um das Leben der Großeltern in der Ukraine reichen. Den Krieg selbst machen wir nur zum Thema, wenn von den Kindern ausgehend Fragen gestellt werden, das ist vor allem in den dritten und vierten Klassen der Fall. Falls Sie sich fragen, wie Sie am besten mit dem Thema umgehen, können wir Ihnen den Tipp geben, dass Sie in Ruhe die Fragen der Kinder beantworten, aber dabei immer wieder betonen, dass es in unserem Land zurzeit keinen Grund zur Sorge gibt. Es reicht aber aus, die Fragen der Kinder zu beantworten und würde sie eventuell überfordern wenn wir noch weiter erzählen und somit neue Ängste heraufbeschwören würden.

Allen betroffenen Familien (auf beiden Seiten) möchten wir unsere Anteilnahme aussprechen. Unser Kollegium ist tief betroffen und in Gedanken bei Ihnen!